On the Job

Wieviel Zeit wurde für welchen Kunden aufgewendet? Kommt der Freelance-Job für die Werbeagentur mittlerweile einem Vollzeit-Job nahe? Oder wird der Ferienjob am Scanner der Druckvorstufe doch noch zu einem lukrativen Geschäft, weil man über die Tochter des Besitzers einen guten Stundenlohn rausgehandelt hat? Wer jede Sekunde seiner Arbeitszeit mit dem Mac aufzuzeichnen will, hat momentan schon eine große Auswahl an Programmen zur Verfügung. »On the Job 3.0« von Stunt Software reiht sich dabei in die vorhandene Auswahl ein, ist aber trotzdem einen Blick wert.
Neben dem sehr gelungen Programm-Icon bietet die Shareware dass, was ein Mac-User in der Regel von seiner Software erwartet. Es muss schnell und intuitiv zu bedienen sein und sollte auch entsprechend gut gestaltet und aufgebaut sein. On the Job dürfte die Kriterien erfüllen, ist für nur 39,95 US-Dollar zu haben und genauso schnell eingerichtet wie installiert.
Bei den Features beschränkt sich das Programm fast nur auf das Time-Tracking. Schnell dem ersten Kunden einen Namen gegeben, ein Projekt erstellt und auf Knopfdruck wird die verbrachte Arbeitszeit festgehalten. Bis zum funktionierendem Time-Tracking vergehen also nur wenige Minuten. Ist die Arbeit abgeschlossen, erstellt On the Job auf Knopfdruck die passende Rechnung, die mit elf Vorlagen ausgegeben werden kann. Die Rechnungsvorlagen lassen sich auf Wunsch natürlich noch anpassen. Für eine deutsche Übersetzung der Standardfloskeln in den Templates muss ohnehin der Benutzer selbst sorgen.
Alles in allem wirkt On the Job auf die ersten Blicke nicht unbedingt wie ein Feature-Moster, sondern beschränkt sich auf das Nötigste und ist vielleicht gerade deswegen für den ein oder anderen das Tracking-Programm der Wahl. Wer oft zu festen Stundensätze seine Arbeit abrechnen muss, findet hier vielleicht einen neuen Programmfavorit. Eine Demo steht zur Verfügung und kann 20 Tage lang getestet werden.


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